Ausbildung Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

 

  • 3-jährige Ausbildung

  • Berufsschule: Max-Eyth-Schule Stuttgart

  • Blockunterricht

 

Die Tätigkeit im Überblick:

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit schützen Personen, Objekte, Anlagen und Werte.

Sie planen vorbeugende Maßnahmen für deren Sicherheit bzw. zur Abwehr von Gefahren und führen sie durch.

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit arbeiten hauptsächlich in Unternehmen des Objekt-, Werte- und Personenschutzes bzw. in der Sicherheitsberatung und -schulung. Auch in Flughafenbetrieben, in Sicherheitsabteilungen von Bahnhöfen und Verkehrsgesellschaften des öffentlichen Nahverkehrs oder bei Unternehmen im Bereich Facility-Management sind sie tätig.

Darüber hinaus bieten sich unter anderem Beschäftigungsmöglichkeiten bei Verbänden oder im Messe- und Veranstaltungsschutz. Als weitere Arbeitgeber kommen Industriebetriebe, Labors, Kraftwerke oder auch Speditionen für Werttransporte infrage.

 

Die Ausbildung im Überblick:

Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Wach- und Sicherheitsgewerbe angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

 

Voraussetzungen

 

Guter Hauptschulabschluss/Mittlerer Bildungsabschluss

Für diesen Ausbildungsberuf sollten Sie bei Ausbildungsbeginn das 18. Lebensjahr erreicht haben

 

Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

 

Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit bist du nicht nur in Einkaufszentren zu finden, sondern hast vielfältige Einsatzgebiete.

Ob bei Großveranstaltungen oder beim Schutz von Objekten - du sorgst für Sicherheit.

Während deiner 3-jährigen Ausbildung lernst du Gefahrensituationen einzuschätzen, Rechtsverstöße zu erkennen und technische Hilfsmittel zu handhaben.

Auch wenn es öfters mal brenzlig wird, dein Job ist es, Eskalationen zu vermeiden.

 

Du arbeitest auch nachts und an den Wochenenden.

Schon während der Ausbildung heißt es für dich, dich an die verschiedenen Arbeitssituationen zu gewöhnen. Arbeit bei Kälte und Hitze sind ebenso möglich wie am Tag und bei Nacht. Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit musst du dich ausführlich mit den Rechtsgrundlagen und deinem Handlungsrahmen auseinandersetzen. Du lernst wie du Rechtsverstöße erkennst und zu welchen Maßnahmen du befugt bist – also wann du selbst in die Situationen eingreifen und an welcher Stelle du Unterstützung durch Polizei oder Feuerwehr fordern musst.

Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit bist du bei Unfällen und Zwischenfällen häufig als erster vor Ort. Auch hier heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Im Idealfall aber schaffst du es, Gefahrensituationen schon früh zu erkennen und abzuwenden.

 

Bei deiner Arbeit ist auch viel Technik im Spiel - Alarmanlagen, Überwachungskameras und Funkgeräte beispielsweise. Du lernst daher die Handhabung und Nutzung dieser technischen Hilfsmittel kennen. So bist du nicht nur Schutzpatron sondern auch Fachberater in Sicherheitsfragen. Ob es darum geht eine Großveranstaltung zu planen oder ein Gebäude auszurüsten, du bist der Expert, wenn es ums Thema Sicherheit geht. Wichtige Kernkompetenzen, die du erwirbst, sind zudem der Erwerb des Waffenscheins, Selbstverteidigung und Erste Hilfe.

 

Um Fachkraft für Schutz und Sicherheit werden zu können, musst du aufmerksam, verantwortungsbewusst und teamfähig sein. So musst du in kritischen Situationen blitzschnell reagieren. Auch bei langatmigen Situationen, bei denen scheinbar stundenlang nichts passiert, darfst du dir keine Unachtsamkeit erlauben. Offiziell wird dir kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, um Fachkraft für Schutz und Sicherheit werden zu können, doch zeigt sich in der Praxis, dass überwiegend Bewerber mit einem mittleren- oder einem Hauptschulabschluss eingestellt werden. Alternativ zur dualen Ausbildung kann die Ausbildung auch an einer Berufsfachschule absolviert werden.

 

Nach deiner Ausbildung hast du viele Möglichkeiten, deine Karriere voranzutreiben. Viele Fachkräfte für Schutz und Sicherheit spezialisieren sich auf einen bestimmten Bereich. Bist du besonders technikinteressiert kommen die Bereiche Sicherheitstechnik beziehungsweise Elektronische Sicherheits- und Überwachungstechnik für dich in Frage. Wer das Risiko mag, für den könnte die Spezialisierung im Bereich Brand-, Explosions- und Katastrophenschutz interessant sein. Wer später sein eigener Chef sein möchte, der hat als Fachkraft für Schutz und Sicherheit die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Unternehmen selbstständig zu machen.

Mit dem Erwerb eines Meistertitels kannst du sogar selbst Azubis ausbilden.