Vorbereitungskurs - Sachkundeprüfung nach § 34 a GewO

Sachkunde Vorbereitungskurs

 

Informationen zur Teilnahme bitte per E-Mail unter: schule@bag-net.de anfragen

 

Kursbeginn:

Kursende:

 

IHK Stuttgart Prüfungstermin:

 

Schulung findet bei uns im Hause statt.

 

Termin für die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe:

Die schriftliche Teilprüfung dauert 120 Minuten.

Die mündliche Prüfung findet nach bestandener schriftlicher Prüfung, im Regelfall am selben nachmittag statt.

 

Kosten:

Kursgebühr +

IHK Prüfungsgebühr* (externe)

 

* Es handelt sich hier um die einmalige Prüfungsgebühr, Folgeprüfungen müssen gesondert bezahlen werden

 

Rechtsgrundlagen

 

Die Berufszulassung und -ausübung für das Bewachungsgewerbe sind in § 34 a Gewerbeordnung und in der Bewachungsverordnung geregelt. Nach diesen Vorschriften wird die Erlaubnis für die Ausübung eines Bewachungsgewerbes u.a. davon abhängig gemacht, dass Unternehmer und Angestellte eine Unterrichtung über die notwendigen rechtlichen Vorschriften bzw. bei bestimmten Tätigkeiten eine bestandene Sachkundeprüfung nachweisen können.

 

Zuständig für die Abnahme der Sachkundeprüfungen und die Unterrichtungen sowie die Ausstellung der entsprechenden Nachweise sind die Industrie- und Handelskammern.

 

 

Wer muss die Sachkundeprüfung ablegen?

 

Den Nachweis der Sachkundeprüfung muss jeder erbringen,der

Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr macht (z.B. Citystreifen; Sicherheitspersonal in öffentlich zugänglichen Einkaufszentren oder Bahnhöfen)

vor Ladendieben schützt (z.B. Ladendetektive; Türsteher im Eingangsbereich von Läden)

als externe Wachperson den Einlassbereich gastgewerblichen Diskotheken bewacht (z. B. Türsteher)

Wegen des direkten Bürgerkontakts hält der Gesetzgeber eine besonders qualifizierte Durchführung dieser drei Wachaufgaben für besonders wichtig. Deshalb müssen Wachpersonen, die mit diesen wichtigen Tätigkeiten betraut sind, Grundlagen und Grenzen der ihnen zustehenden Rechte kennen und auch über Techniken und Maßnahmen zur vorbeugenden Konfliktbewältigung informiert sind. Der Unternehmer darf also kein Personal ohne Sachkundeprüfung in den genannten Bereichen einsetzen.

 

Ausnahmen

Personen mit bestimmten durch Prüfungszeugnisse belegten Ausbildungsabschlüssen (Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst bei Polizei, Bundesgrenzschutz, Feldjägern, im Justizvollzugsdienst oder Fachkräfte für Schutz und Sicherheit, Werkschutzfachkräfte, Werkschutzmeister) sind von der Sachkundeprüfung befreit.

Besitzstandschutz (und damit ebenfalls Befreiung) genießen auch Personen, die mindestens in der Zeit vom 1. Januar 2000 bis zum 1. Januar 2003 befugt und ohne Unterbrechung im Bewachungsgewerbe tätig waren. Befugt bedeuted in der Regel, dass die 40-stündige Unterrichtung vorher besucht wurde.

 

Was ist Prüfungsgegenstand?

 

  • Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mit Gewerbe- und Datenschutzrecht
  • Bürgerliches Gesetzbuch
  • Straf- und Strafverfahrensrecht einschließlich Umgang mit Waffen
  • Unfallverhütungsvorschriften (BGV A 1, BGV A 5, BGV C 7, BGV A 8)
  • Umgang mit Menschen, insbesondere Verhalten in Gefahrensituationen und Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen
  • Grundzüge der Sicherheitstechnik.

 

Nähere Informationen bietet der Rahmenstoffplan. Ab 2016 gilt eine überarbeitete Fassung des Rahmenstoffplans.

Dieser enthält keine grundlegenden Änderungen, vielmehr wurde der Plan aktuellen Bedürfnissen und Veränderungen bei den Unfallverhütungsvorschriften angepasst.